Auch diese Arbeit war mal wieder mehr oder weniger ein  Zufall . Eigentlich wollte ich eine 0815 Waldorfpuppe herstellen . Bei der Entstehung des Gesichtes war mir dieses kleine Stupsnäschen so zu wider, dass die Nase immer größer und größer wurde und ich bei der Gestaltung dem Kindchenschema getrotzt habe.So enstand ein riesiger Riechkolben, was doch für ein kindliches Gesicht sehr untypisch ist. Na, und dann die Gestaltung des Mundes. Eine Schippe ziehen - typisch Kind ! 

Beim Tun entstehen Visionen, Gedanken. Gedanken einer Puppe, die man hegt und pflegt. Der Klimawandel sollte uns doch zeigen, dass auch in Sachen Spielzeug der Überfluss in wahrscheinlich fast jedem Kinderzimmer existiert und mit Reichtum an Spielmaterial die Kinder nicht fördert sondern überfordert. Es ist wie in so vielen Bereichen eine Reizüberflutng, die das phantasievolle, kreative Spiel nicht zulässt und Kinder an Konzentrationsstörungen und anderen Syndromen leiden.